So kommt man auf „seinen“ Hund

1989 wurde ich schwanger und das war der Startschuss zum eigenen Hund. Ich wollte einen Golden Retriever und mein Wanjo war ein super toller Ersthund. Wesensstark, führig, aber nicht zu übertölpeln und wir waren ein Team. Habe viele Prüfungen in BH und Sani mit ihm gemacht und auch den 2. Platz in der Retriever Schweizermeisterschaft Sani mit ihm belegt….er wurde fast 14 Jahre alt. 1992 war ein Titelbild im Magazin «Hundesport» ein Akita (damals gab es noch keine American Akitas und Akitas – es waren alles Akitas). Das war mein Startschuss. Ich habe meinem Goldie «Wanjo» gesagt – solange du da bist, bin ich für dich da. Wenn du mal gehen solltest, dann bekomme ich einen Akita. Damals gab es noch kein Internet und es gab auch keine Literatur über diese Rasse. Sie hat mich aber nie wieder losgelassen und erst 24 Jahre später im 2016, nach etlichen «Rettungshunden» und Stunden der Recherche im Internet 😉, habe ich endlich den richtigen American Akita für mich gefunden und die Zeit war auch richtig. So kommt man auf «seinen Hund». Er ist vom Charakter her ein sehr typischer Akita und nicht immer leicht zu handeln. Habe Ausstellungen mit ihm besucht und im Ring ist er gechillt und nicht gestresst, aber der Rückweg zu «seiner» Hundebox ist ein Spiessrutenlauf, da er seine Ressource extrem verteidigt. Also haben wir schweren Herzens die Ausstellungen aufgegeben, bevor irgendein Unfall passiert in all den Leuten und Hunden. Aber wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team und respektieren einander für wen und was wir sind. Er ist, wie es alle meine Hunde waren, mein Seelenhund ❤

Jane Keller

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