Die Zeit ist reif für eine Volksinitiative zum Schutz von Menschen, Tier und Umwelt

Der wiederholte Ruf, der wilden Knallerei während dem Jahr, rund um den Jahreswechsel und den Nationalfeiertag endlich Einhalt zu gebieten, wurde erhört: Eine Eidgenössische Volksinitiative „Für eine starke Einschränkung von Feuerwerk“ liegt derzeit in Bern zur letzten Prüfung vor.

Millionen von Tieren (Haus-, Nutz- und Wildtieren) und Tausende hochsensibler oder Menschen mit Beeinträchtigungen leiden unter der Knallerei, während die Umwelt durch Feinstaub, Schwermetalle sowie Dioxine und Furane belastet wird. Ganz abgesehen von den giftigen Rückständen, die überall liegen gelassen werden.

Wer keinen direkten Bezug zu Tieren oder betroffenen Menschen hat, kann sich schwer vorzustellen, was diese während einem Feuerwerk durchmachen müssen. Es gibt aber viele Menschen, denen ist dies jedoch sehr wohl bewusst. Einige von ihnen haben sich im Verein Feuerwerksinitiative organisiert, um einer Volksinitiative schweizweit eine starke Einschränkung von Feuerwerk zu bewirken.

Sie berufen sich unter anderem darauf, dass dieser Zustand der Bundesverfassung widerspricht, wo doch in Artikel 74 „der Schutz der Menschen und deren natürlichen Umwelt vor schädlichen und lästigen Einwirkungen“ und in Artikel 80 speziell der „Schutz der Tiere“ verankert ist.

Der Umstand, wie viele ihr Profilbild mit einem Rahmen „ich verzichte auf Feuerwerk“ umrandet haben, zeigt dem Verein, dass er nicht allein so denkt.

Der Verein „Feuerwerksinitiative“ bezweckt „die Volksinitiative für «eine starke Einschränkung von Feuerwerk» zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt strategisch, planerisch und operativ umzusetzen.“

Jede:r Stimmberechtige kann in der Schweiz eine Volksinitiative lancieren, aber der Weg ist lang und aufwendig.

Wo stehen wir? In diesem Diagramm ist der Ablauf und der aktuelle Status dargestellt:

Quelle: Der Weg einer Volksinitiative – www.ch.ch

Im Diagramm, wo der rote Pfeil steht befindet sich die Initiative aktuell. Der Initiativtext ist bei der Bundeskanzlei zur Prüfung. Sobald der Text freigegeben wird, kann mit der Unterschriftensammlung begonnen werden. Es wird noch einen langen Weg bis zur Umsetzung der Initiative geben.

Der Initiativetext befindet sich zurzeit in Bern bei der Bundeskanzlei zur Prüfung. In einigen Wochen sollte die Unterschriftensammlung gestartet werden können. Das Initiativekomitee ist überzeugt, dass die geforderten 100‘000 Stimmen sehr rasch gesammelt werden können.

Wer zu diesem Thema weiterhin informiert werden will, kann sich hier informieren und registrieren:

Initiative “Für eine starke Einschränkung von Feuerwerk” (feuerwerksinitiative.ch)

und/oder in der FB-Gruppe Feuerwerksinitiative | Facebook

und/oder auf der FB-Seite Feuerwerksinitiative | Facebook

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