«Leiden Schlittenhunde im Sommer in unseren Breitengraden?»

Eine Frage, die häufig meine Ohren findet. Und um die Antwort gleich vorneweg zu nehmen:

«Nein, sie leiden definitiv nicht – sofern man bei 30 Grad keinen Sport betreibt.»

Mit dem Verlust der Unterwolle legen die Schlittenhunde ihr Winterfell ab. Schatten und kühle Orte werden zu ihren bevorzugten Liegeplätzen im Sommer. Frühmorgendliche Spaziergänge mit Schwimmrunden oder Planschspass, die für eine willkommene Abkühlung sorgen, prägen die heisse Jahreszeit. Aber genau so wie die einen Menschen die Hitze lieben, gibt es auch Schlittenhunde, die sich selbst im Sommer an die Sonne legen. Andere mögen es cooler.

Das ist aber nur eine von vielen Fragen, die mir (und wohl den meisten Schlittenhündlern) oft gestellt werden.

«Haben alle Huskies blaue Augen?»

«Kann man Schlittenhunde bei uns überhaupt halten?»

«Wie viel Auslauf und Training benötigen sie?»

«Kann man sie ableinen wie gewöhnliche Haushunde?»

«Kann man sie einzeln oder nur im Rudel halten?»

Dass Schlittenhunde faszinieren, ist kein Geheimnis. Sie bestechen nicht nur durch ihr aussergewöhnliches Aussehen und ihr freundliches Wesen. Mit ihnen verbindet man ebenso einen Hauch von Abenteuer und die grenzenlose Freiheit – auch wenn die Realität häufig weit davon entfernt ist.

Oft schaue ich in lächelnde und leuchtende Augen, wenn ich auf meinen Spaziergängen anderen Menschen begegne. Nicht selten, werde ich in ein Gespräch verwickelt. Dass nicht jeder Schlittenhund ein Husky ist, darf ich meistens näher erläutern. Gerne erzähle ich dann von den verschiedenen Rassen, die zu den sogenannten «Nordischen» gehören.

Das Interesse an diesen Hunden und den oft damit verbundenen Missverständnissen habe ich zum Anlass genommen, ein Buch darüber zu schreiben. In «Schlittenhunde faszinieren- Mein Leben mit Nordischen Hunden» finden Sie Antworten zu vielen Fragen rund um diese ganz besonderen Hunde und Sie erhalten eine Menge Sachinformationen über die verschiedenen Schlittenhunderassen und den richtigen Umgang mit ihnen. Ich berichte über Glücksmomente, die ich mit diesen Hunden erlebt habe, aber ebenso über Pleiten oder tragische Momente, die ich erfahren habe. Ich erzähle, wie ich von einer blutigen Anfängerin zu einer erfahrenen Musherin wurde und nehme den Leser mit auf eine Reise, die von Abenteuer, Urlaub und versteckten Sehnsüchten erzählt. Das Buch ist natürlich ergänzt durch wunderbare Fotos, die zum Träumen einladen.

Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich. Signierte Exemplare können direkt bestellt werden bei autorinschweizer@bluewin.ch Mehr Infos unter: www.majaschweizer.ch

Maja Schweizer – Buchautorin – Dog-Community

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