Mein Traumberuf Dogwalker

viele Menschen fragen mich wie ich auf den Hundespazierdienst gekommen bin. Den Anstoss gegeben hat eine Kollegin von mir, die ich ab und zu begleiten durfte.
Ich erkundigte mich welche Ausbildungen, Versicherungen etc. notwendig sind, und nahm das also in Angriff. Zuerst ganz klein, so als Hilfsdienst für den Nachbarshund, und als ich merkte, dass die Nachfrage steigt, wagte ich den Sprung in die Selbständigkeit.

Nun was macht ein Dogwalker genau:
Jeder Dogwalker handhabt den Ablauf anders, aber im Grundsatz sind alle gleich. Wir holen den Hund beim Kunden zuhause, im Büro oder an anderen Orten ab, gehen mit Ihnen spazieren, schwimmen im Fluss etc., sodass der Hund nach ca. 1 Stunde müde und glücklich wieder an den Wunschort zurückgebracht werden kann.

Auch was muss man achten:
Auch da handhaben es alle anders, aber im Grundsatz sind alle gleich;
Die Sicherheit steht an oberster Stelle. Ob bei einem Hund oder mit 3 oder mehr Hunde. Beim Rudelspaziergang (ab 2 Hunden ist es ein Rudel) ist zwingend abzuklären ob ALLE Hunde rudeltauglich sind.
Ein geübtes Auge sieht beim Probespaziergang, der bei mir obligatorisch ist, schnell ob die Zusammenstellung stimmt. Ansonsten muss man halt einfach schauen, welche Konstellation das passt.

Was zwingend ist, sind Verträge wo nebst den persönlichen Angaben auch zwingend die Macken des Hundes drin stehen müssen. Zum Beispiel nicht mit Rüden kompatibel, oder er jagt usw.

Da sind wir wieder bei der Sicherheit. Die ist das A und O und die Visitenkarte eines seriösen Dogwalkers. Klar kann immer mal was passieren, kleine Raufereien aber das passiert dem HH auch und nimmt einem das , in der Regel nicht übel.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, Ausnahmen kommen immer vor, nur mit max. 4 Hunden auf Tour zu gehen. Da hat man noch den Überblick und wenn nötig in jeder Hand 2 Hunde an der Leine, das ist machbar und lernt man ja auch in der Ausbildung.

Leider gibt es halt so Hobby-Dogwalker, die uns gerade jetzt die Existenz gefährden. Sie inserieren meist : ich habe Hundeerfahrung und bin mit Hunden aufgewachsen. Mehr will ich jetzt nicht zu dem Thema schreiben:-)

Auf jeden Fall macht es Spass, man ist in der Natur, bei jedem Wetter versteht sich. Und was vor allem wichtig ist:
Wenn der Hund dankbar ist, und dass sind sie zu 99%, so sind es auch die Besitzer. Und so kommen neue Hunde dazu. Win-Win

Reto Pfister Spazierdienst Smoky

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